Wassersprudler mit Glasflasche – einfach klasse!

Den heutigen Artikel widme ich unserem Wassersprudler, den wir nicht mehr missen möchten, zumal wir viel Wasser trinken. Bedenken bezüglich der Verwendung von Leitungswasser sind unbegründet. Neulich las ich erst wieder in der Zeitung, dass Leitungswasser häufiger kontrolliert wird als Mineralwasser in Flaschen. Unser Wasser kommt von einer Quelle am Ort, die ständig überwacht wird. Die Gemeinden und die Wasserwerke sind bezüglich der Qualität des Wassers nur bis zur Grundstücksgrenze zuständig. Keime können durch alte Leitungen im hauseigenen Wassersystem auftreten. Im Laufe der Zeit bildet sich in Wasserrohren ein Biofilm, in dem sich Mikroorganismen, wie Bakterien, Algen und Pilze, ansiedeln. Bei uns sind die Wasserleitungen noch relativ neu, deshalb müssen wir keine Verschmutzungen im Wasser befürchten.

Die Bestandteile eines Wassersprudlers

Der Wassersprudler setzt sich aus Zylinder, auswechselbarer Patrone und einem Auffangbehälter zusammen. Per Knopf oder Hebel tritt der Wassersprudler in Aktion, indem er das Leitungswasser mit prickelnder Kohlensäure anreichert. Die Menge der zugeführten Kohlensäure lässt sich individuell einstellen. Wer beim Trinken nicht auf Geschmack verzichten möchte, kann Sirup in unterschiedlichen Aromen beimengen. Für unseren SodaStream Wassersprudler Crystal gibt es dekorative Flaschen, die hervorragend auf den Esstisch passen.

Geringere Ausgaben durch den Wassersprudler

Eine Patrone zum Preis von ca. 7 Euro reicht bei uns für etwa 60 Liter mit Kohlensäure versetztes Trinkwasser. Der Literpreis beträgt demnach um die 13 Cent, die Kosten für das Leitungswasser bereits eingerechnet. Selbst das billigste Mineralwasser vom Discounter kostet mehr als das Doppelte. Beim Kauf von Wasserkästen kommen noch die Spritkosten hinzu, die für den Transport anfallen. Ein weiterer Vorzug: Beim Einsatz eines Wassersprudlers entfällt der Lagerplatz für Kästen.

Der Wassersprudler kommt meinem Rücken zugute

Mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung in Deutschland leidet an Rückenschmerzen. Zum Glück sind es bei mir noch keine chronischen Beschwerden, aber so ab und an meldet sich auch bei mir der Rücken zu Wort. Es heißt, dass einseitige Bewegungen zu verspannten Muskeln und Beeinträchtigungen der Bänder und Sehnen beitragen können. Das Schleppen von Wasserkisten, insbesondere wenn es sich um Glasflaschen handelt, stellt für die Wirbelsäule keine Wohltat dar. Mein Rücken freut sich, weil ich keine Wasserkisten mehr tragen muss.

Wassersprudler in Glas-Ausführung

Vor der Anschaffung des Wassersprudlers dachte ich mir, wenn schon umweltschonend, dann gleich richtig. Eine Ausführung mit Plastikflasche kam deshalb von vorneherein nicht infrage. In der Kunststofferzeugung stellt Rohöl eine wichtige Basis dar. Die Vorräte dieses fossilen Rohstoffs gehen irgendwann zur Neige. Zur Glasherstellung werden Quarzsand, Soda, Pottasche und Kalk benötigt, alles Rohstoffe, die unser Erdball in nahezu unbegrenzter Menge zur Verfügung stellt. Glas lässt sich übrigens komplett recyceln. Soweit mir bekannt ist, kommen nur etwa 30 Prozent aller Kunststoffabfälle in die Wiederverwertung. Glas schneidet auch bezüglich der Hygiene im Vergleich mit Kunststoff deutlich besser ab. Die Reinigung kann mit relativ heißem Wasser erfolgen, so dass es den Keimen an den Kragen geht. Kunststoff fängt schon bei deutlich niedrigeren Temperaturen an zu schmelzen. Ein weiterer Vorteil von Glas liegt in der Geschmacksneutralität. PET-Flaschen geben die bei der Herstellung verwendeten Weichmacher, wie etwa Bisphenol A (BPA), an den flüssigen Inhalt ab. Diesem Wirkstoff wird ein ungünstiger Einfluss auf unser Hormonsystem nachgesagt. Alle vorstehend genannten Aspekte sprechen für einen Wassersprudler mit Glaskaraffe.