Tipps zum Stromsparen am Computer

Da ich in der letzten Zeit leider kaum Zeit für neue Blogartikel hatte, habe ich mich entschieden, in Zukunft auch den ein oder anderen Gastautor „zu Wort“ kommen zu lassen. Folgender Artikel mit Tipps zum Stromsparen am Computer stammt von Marco Schäfer, vielen Dank!

Kaum zu glauben, aber mittlerweile verbrauchen manche Haushalte für Computer und Co. mehr Strom als für Haushaltsgeräte und Licht. Wenn man allerdings ein paar Tipps befolgt, kann man einiges an Energie und Geld sparen und die Umwelt schonen. In Computerfragen sollte man sich daher an folgenden Regeln orientieren:

  1. Flachbildschirm statt Röhrengerät

Energiesparender sind Flachbildschirme, auch weil diese sich einfach durch die Energiesparoption ausschalten lassen.

  1. Weniger Helligkeit des Bildschirms

Ist der Bildschirm nur 25 Prozent dunkler eingestellt, spart man schon 15 Prozent an Strom. Man sollte die Helligkeit der Umgebung anpassen. Ein dunklerer Bildschirm bei dunklerer Umgebung bedeutet kein Verlust des Komforts.

  1. Verzicht auf Desktopbild und Bildschirmschoner

Desktopbilder verbrauchen viel Strom, genauso wie der Bildschirmschoner, der außerdem oft das Einleiten in den Ruhezustand verhindert. Die Energiesparfunktion setzt gleich das ganze System auf Sparflamme, und ist daher sehr sinnvoll.

  1. Laserdrucker im Ruhezustand oder ausschalten, Tintenstrahldrucker im Ruhezustand

Laserdrucker verbrauchen sehr viel Energie, und sollten daher in den Ruhezustand gebracht werden. Verbrauchen sie auch dann sehr viel, schaltet man sie am besten bei Nichtgebrauch aus. Tintenstrahldrucker sollten in Pausen allerdings nicht ausgeschaltet werden, da viele bei jedem Neustart eine energiefressende Düsenreinigung vollziehen.

  1. Notebook statt PC

Die Deutsche Energieagentur(dena) informiert, dass sich der Energieverbrauch eines maximal 30 Watt Notebooks auf 8 Euro im Jahr beläuft, wogegen ein PC mit zum Beispiel 295 Watt gleich mit 80 Euro Stromkosten im Jahr dabei ist. Wer trotzdem einen PC bevorzugt, sollte sich für einen mit Flachbildschirm und maximal 100 Watt entscheiden.

  1. Bei Neuanschaffung auf Energieeffizienz achten

Allgemein gilt bei einem Neukauf unbedingt die Energieeffizienz beachten, da es deutliche Unterschiede gibt. Schon die Grafikkarten unterscheiden sich im Stromverbrauch ungemein. Diesbezüglich ist das Siegel Energy Star  unter IT-Produkten bekannt, und wird auch vom TÜV Rheinland vergeben. So sieht es aus:

 

Fazit: wie man sieht, hat es durchaus Sinn, sich grundsätzlich statt eines PCs gleich ein Notebook anzuschaffen, hier liegt die größte Stromsparmöglichkeit. Wer auf Komfort z.B. beim Schreiben und Navigieren am Notebook nicht verzichten möchte, kann sich eine zusätzliche Tastatur und auch eine Maus anschaffen. Wer den Stromkonsum seines Notebooks oder PCs überprüfen möchte, kann sich z.B. ein Stromverbrauchsmessgerät zulegen, das zwischen Computer und Steckdose gesteckt wird. Sowohl das Messgerät als auch Tastatur und Maus findet man in spezialisierten Internetshops wie Element 14. Wenn Sie unsicher sind und sich beraten lassen möchten, gehen Sie jedoch lieber in einen Elektronikhandel vor Ort, so sparen Sie sich Fehlkäufe.

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