Sparsame Monitore dank neuer Sensor-Technologie

Computermonitore mit Sensoren
Bildschirme mit Sensoren

Beim Durchblättern von einer der letzten Ausgaben des c’t Magazins bin ich auf einen interessanten Bericht über Monitore gestoßen, welche einen integrierten Energiesparsensor haben. Das hat mich natürlich neugierig gemacht.

Im Detail geht es um die Monitor-Serie 5 der Firma Samsung. Ich möchte jedoch vorab erwähnen, dass ich selbst noch keinen solchen Bildschirm besitze und dieser Artikel in keinster Weise gesponsert wurde. Es geht mir mehrer darum, an diesem Beispiel ein paar Informationen zu dieser, meiner Meinung nach sehr vielversprechenden Technologie, aufzuzeigen.

Demnach hebt Samsung zum Beispiel beim 23 Zoll großen SyncMaster S23A550H besonders die stromsparenden Eigenschaften hervor. Das Gerät besitzt nämlich einen (Zitat:) „brandaktuellen“ Bewegungs- bzw. Anwesenheitssensor, welcher automatisch erkennt, ob gerade ein Mensch vor dem Bildschirm sitzt. Ist dies nicht der Fall, so schaltet sich dieser nach einer vorab eingestellten Zeit automatisch ab. Sobald der Benutzer dann wieder zurückgekehrt ist und vor dem Monitor sitzt, wacht der Bildschirm selbstständig aus seinem Sparmodus auf.

Neben dem Anwesenheitsdetektor ist zusätzlich noch ein Helligkeitssensor integriert, welcher sich automatisch an die Lichtverhältnisse der Umgebung anpasst und so ggf. die Intensität und damit auch den Energieverbrauch automatisch verringert.

Bei den konkreten Verbrauchswerten gibt Samsung an, dass dieser Bildschirm im (typischen) Betrieb 30Watt und im (typischen) DPMS (Display Power Management Signaling) Energiesparmodus 0,3 Watt verbraucht.

Fazit: Die Entwicklung bei Bildschirmen und Monitoren geht stetig voran und ist m. M. nach durch die nun integrierten Bewegungs- und Helligkeitssensoren um eine interessante technische Variante reicher. Natürlich sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass solche Techniken zunächst einen Mehraufwand an Energie durch die Entwicklung und Herstellung bedeuten.

Das heißt, dass die neue Möglichkeiten natürlich auch durch den Endanwender genutzt, sprich aktiviert werden müssen, um effektiv Energie einzusparen. Allerdings finde ich, als zugegeben technisch verspielter Mensch, dieses Feature für sehr interessant. Denn Hand aufs Herz: Schaltet jeder von uns seinen Bildschirm oder besser noch seinen Rechner aus, wenn er in die Kaffeepause geht?

Weitere Details zu den beschrieben Bildschirmen erfahren Sie beispielsweise auf der entsprechenden Amazon-Seite unter dieser Adresse (Partnerlink):
Samsung SyncMaster S23A550H 58,4 cm (23 Zoll) Widescreen TFT Monitor (LED, VGA, DVI, HDMI, 2ms Reaktionszeit) rosa schwarz

 

Ein Gedanke zu „Sparsame Monitore dank neuer Sensor-Technologie“

  1. Helligkeitssensoren in Monitoren sind jetzt nicht wirklich eine neue Erfindung – die gab’s vor 20 Jahren schon in (zugegeben guten bzw. hochwertigen) CRT-Monitoren. Beim Übergang auf die Flachbildschirmtechnologie ist leider so Einiges verlorengegangen – darunter neben Helligkeitssensoren u.a. auch die Einstellung der Farbtemperatur, die langsam zurückkommt bzw. inzwischen werbewirksam als „Reduzierung des Blauanteils zur Schonung der Augen“ verkauft wird…

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